Sponsored Post

Unternehmensbeitrag / Interview

Mit Industrie 4.0 die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz verteidigen

Von Schneider Electric (Schweiz) AG · 2016

Die digital vernetzte, smarte Fabrik ist kein Zukunftsthema. Sie ist die Lösung von heute, sagt Guillaume Dubois, Leiter der Business Unit Industry bei Schneider Electric Schweiz. Dadurch steigt die Produktivität enorm. Dennoch besteht noch Nachholbedarf in der Schweiz.

Stehen für die Smart Factory heute schon komplette Lösungen bereit?

Jawohl. Die Technologie ist bereits so ausgereift, dass Unternehmen ihre Anlagen und Prozesse heute komplett digital steuern können.

Trotzdem nutzen noch nicht sehr viele Unternehmen diese Technologie. Wieso?

Das liegt eher an den Menschen, die die Unternehmen führen. Als Privatpersonen nutzen wir heute schon viele Vorzüge, die uns die digitale Vernetzung bietet. In der Geschäftswelt besteht aber noch Nachholbedarf. Obwohl die Technologie erprobt ist und die Unternehmen ihre Prozesse effizienter und effektiver steuern könnten, zögern noch viele Unternehmer damit, ihre Prozesse vollständig zu digitalisieren. Das wird sich in den kommenden Jahren aber rasch ändern.

Wieso sind Sie davon überzeugt?

Die Adaption neuer Technologien ist ein evolutionärer Prozess und erfolgt schrittweise. Die ursprüngliche Skepsis gegenüber dem Internet der Dinge und der Smart Factory wird rasch abnehmen, weil die Produktivitätsvorteile enorm sind. Schon in den kommenden drei Jahren werden 30 Prozent aller neu errichteten Fabriken digital vernetzt sein. Der Technologiesprung ist eine grosse Chance für den Produktionsstandort, den Schweizer Unternehmen nicht verpassen sollten.

Büssen sie sonst an Wettbewerbsfähigkeit ein?

Richtig. Wer diese Entwicklung verpasst, zählt langfristig nicht zu den Gewinnern. Schweizer Unternehmen tun gut daran, in die Digitalisierung ihrer Anlagen und Prozesse zu investieren, bevor ihnen die Schwellenländer den Rang ablaufen. Industrieanlagen können mit Industrie 4.0 die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Schweiz besser verteidigen.

Doch eine solche Umstellung auf smarte Technologien kostet viel Geld. Wie sollten Unternehmen dabei vorgehen?

Tatsächlich kann es sich kein Unternehmen leisten, die operative und die IT-Infrastruktur einfach abzuschaffen und zu ersetzen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Einführung von Industrie 4.0-Lösungen und der Nachweis ihrer Wertschöpfung am besten gelingt, wenn Unternehmen mit kleinen Schritten starten. Anhand von klar abgegrenzten Pilotprojekten mit schnellem Return on Investment lässt sich die Wirksamkeit beweisen. Anschliessend kann der Anwendungsbereich ausgeweitet werden.

Was bedeutet diese Vernetzung auf der Stufe der Maschinen?

Sogenannte Smart Machines werden die Zukunft prägen. Schon heute greift der Mensch nur noch sehr gezielt in vollautomatisierte Prozesse ein. Diese Prozesse werden mit Industrie 4.0 und den dazugehörenden Smart Machines flexibler, schneller, erfolgreicher und weniger störungsanfällig. Alles hängt von den nutzbaren Daten ab und wie schnell sie sich verknüpfen lassen.

Was verstehen Sie unter Smart Machines?

Wir delegieren künftige Produktionsabläufe in unseren Fabriken an intelligent handelnde, kommunizierende und entscheidende Maschinen und Systeme - die Smart Machines. Diese verfügen über umfassende Informationen, die sie sehr schnell verarbeiten können. Sie agieren deshalb flexibel, optimieren sich, lernen dazu. Das schafft Effizienz, spart Energie und schont Ressourcen.

Was bedeutet dies für die Mitarbeitenden?

Die Produktivität der Mitarbeitenden steigt ebenfalls dank mobiler Geräte, Datenanalyse und Augmented Reality. Augmented Reality in der Fabrik bedeutet, dass Maschinen dem Mitarbeitenden vor Ort - via Tablet zum Beispiel - präzise mitteilen, wie eine allfällige Störung behoben werden kann. Noch wichtiger ist, dass er eingreifen kann, bevor es überhaupt zu Störungen und somit zu teuren Stillstandzeiten kommt. Folglich werden Betriebe weniger auf die Maschinen, sondern stärker auf ihre Nutzer ausgerichtet sein. Und die Mitarbeitenden erhalten mehr Transparenz und einen genauen Überblick über ihre Fabrik.

Und all diese Massnahmen steigern die Wertschöpfung von Industriebetrieben?

Davon sind wir überzeugt. Deshalb vernetzen wir vom einfachsten Schalter bis zu komplexen Anlagen alles miteinander: Anlagen, Systeme, Prozesse und IT. Daten werden so zu wertvollen Informationen, die für das Management jederzeit und überall verfügbar sind. Dies führt zu besseren Geschäftsentscheiden und schafft die Basis für stete Prozessoptimierungen. Wir bei Schneider Electric nennen dies «Operational Intelligence».

​Im Interview

Guillaume Dubois
Vice President Industry
guillaume.dubois@schneider-electric.com
Schneider Electric (Schweiz) AG
Schermenwaldstrasse 11 · 3063 Ittigen
T: +41 31 917 33 33
www.schneider-electric.ch