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Unternehmensbeitrag

Herzkammer der Digitalisierung

Von Frank Boller, CEO Green Datacenter AG · 2018

Die erfolgreichsten globalen Internetfirmen setzen auf die Schweiz. Jetzt ziehen sogar führende Cloud-Anbieter mit eigenen Servern ins Land. Green Datacenter AG investiert 70 Millionen in ein Rechenzentrum der modernsten Generation.

Datenräume (caged racks)

Die Schlagzeilen der vergangenen Monate zeugen von einer enormen Dynamik:
«Bald 5’000 Google-Mitarbeiter in Zürich», «Facebook eröffnet Forschungsstandort Zürich», «Apple rekrutiert Wissenschaftler in Computer Vision und Robotik für sein Schweizer Labor». Diese Begeisterung der weltweiten Digitalwirtschaft für die Schweiz hat auch mit der hervorragenden Daten-Infrastruktur zu tun. Im Ranking über die digitale Wettbewerbsfähigkeit
des IMD Lausanne befindet sich das Land auf dem sehr guten 8. Platz und damit vor allen Nachbarländern. Wichtiger Bestandteil dieser Infrastruktur, also eine Art Herzkammer der Digitalisierung, sind Datacenters, wo Daten gespeichert werden. Und ausgerechnet hier gibt es einen blinden Fleck: Bislang sind die Anbieter der bedeutendsten Clouds noch nicht mit eigenen Servern in der Schweiz vertreten. Dabei ist die Auslagerung von Dienstleistungen in die
«Wolke» einer der wichtigsten Trends der Digitalisierung. Daten werden nicht mehr auf einer eigenen Festplatte gespeichert, sondern auf den Servern eines Cloud-Anbieters über das Internet verteilt. Die Software muss nicht mehr auf einem lokalen Gerät installiert und ausgeführt werden, sie wird einfach aus dem Internet, also der Cloud, abgerufen. Viele Firmen verzichten bislang auf Cloud-Lösungen. Zum Beispiel in der Finanzindustrie verlangt das Gesetz, dass gewisse Daten in der Schweiz gespeichert werden.

8 Anforderungen: Was Datacenter leisten müssen

1. High Density: Mehr Daten auf weniger Quadratmetern – der Megatrend bei der Datenspeicherung. 

2. Energieeffizienz: Leistungsfähige Datacenter sind sehr energieintensiv. Mit den richtigen Massnahmen lässt sich der Strombedarf reduzieren.

3. Redundanz: Alle relevanten Systeme müssen doppelt vorhanden sein, um Betriebsausfälle so weit wie möglich auszuschliessen.

4. Connectivity: Gute physische Anbindung des Datacenters an das Datennetz. 

5. Geografische Lage: Ein Standort im Herzen Europas ist ideal. 

6. Zertifizierung: Der Goldstandard sind die Kriterien des Uptime Instituts – höchste Kategorie ist «Tier IV». 

7. Investitionen: Das Commitment für ständige Verbesserungen und Modernisierung. 

8. Unternehmertum: Der Kunde ist König. Auch für komplexeste Anforderungen wird gemeinsam eine Lösung gefunden.

Auf Weltklasse-Niveau

In Zukunft wird es möglich sein, Daten in der Cloud zu speichern – und trotzdem in der Schweiz zu bleiben. Aktuell haben von den wichtigsten fünf Cloud-Anbietern bereits drei eine Expansion in die Schweiz angekündigt: Amazon Web Services (AWS) ist mit einer Repräsentanz vertreten, während die Google Cloud und Microsoft Azure die Errichtung von Server-Standorten planen. Green-Chef Frank Boller rechnet damit, dass mittelfristig sämtliche führenden Clouds in der Schweiz mit Servern präsent sein werden.
«Für die ganze Schweizer Unternehmenswelt eröffnet dies grosse Chancen.
» Hiesige Firmen profitieren laut dem CEO der Green Datacenter AG direkt und indirekt von dem Trend: «Es entstehen neue Möglichkeiten für hybride Strategien aus Cloud-Lösungen und traditionellen Datacenter-Services.
» Zudem entwickele sich die Schweiz als bedeutender Datenstandort im Herzen Europas weiter – zum Vorteil aller Unternehmen. Boller weiter: «Vor allem die grossen, kommerziellen Datacenter-Betreiber antizipieren die kommenden Entwicklungen und bauten ihre Infrastrukturen bereits auf Weltklasse-Niveau.» Zentral sei angesichts des hohen Datenvolumens eine ständige Optimierung der Leistungsdichte: mehr Daten auf weniger Fläche. Doch auch bezüglich Strombedarf und Anbindung an das Internet («Connectivity») sind in Zukunft immer höhere Ansprüche zu erfüllen. Green investiert derzeit 70 Millionen in den Bau eines neuen High-Density-Rechenzentrums mit 3’600 Quadratmetern Nutzfläche in Lupfig. Das Datacenter wird allerhöchsten Industriestandards genügen. Anders als eine herkömmliche Serverfarm wird das Gebäude nicht nur in Leistung und Energieeffizienz neue Massstäbe setzen, sondern auch zusätzliche Annehmlichkeiten für die nationalen und internationalen Kunden bieten, wie etwa Büroräume, Notarbeitsplätze und eine Begegnungszone. Die Eröffnung ist für 2019 geplant.

Zum Autor

Frank Boller, CEO
Green Datacenter AG
T: +41 (0)56 460 23 80 

www.greendatacenter.ch