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Unternehmensbeitrag/Interview

«Wir verwirklichen Ideen in der digitalen Welt»

Von Ramun Hofmann, 89grad GmbH · 2017

Ramun Hoffmann, CEO und Managing Partner 89grad GmbH

Ramun Hofmann berichtet, wie bedeutend die digitale Transformation für Unternehmen ist und wie ihnen der Berner IT-Spezialist 89grad bei der Umsetzung zur Seite steht.


Unternehmen / Sitz
89grad GmbH, Bern

Branche, Tätigkeit
Dienstleister für die Realisation von Ideen und Spezial­lösungen

Gründung
2010

Mitarbeitende
29

Herr Hofmann, warum ist es für Unternehmen so wichtig, verstärkt in Digitalisierung zu investieren?

Die digitale Transformation erfasst eine Branche nach der anderen und revolutioniert die Art und Weise, wie Unternehmen funktionieren und wie wir täglich arbeiten. Nur wer frühzeitig in die Digitalisierung seines Unternehmens, seiner Produkte und Services investiert, kann sich die entstehenden Wettbewerbsvorteile etwa durch Effizienzsteigerung und Kosteneinsparungen sichern. Die digitale Transformation bietet nicht nur kurz- und mittelfristig die Chance, konkurrenzfähig zu bleiben, sondern ist langfristig essentiell, um weiterhin zu bestehen.

Worauf kommt es an, wenn man die Digitalisierung voranbringen will?

Die Digitalisierung erfordert ein Umdenken. Mitarbeiter, aber vor allem auch Führungskräfte und die Chefetage müssen diese treiben und offen sein für Neues. Wichtig ist, dass alle mit an Bord sind. Zudem benötigt man neue Skills in puncto Technik und IT. Diese kann man selbst aufbauen oder aber mit einem Partner wie uns in die digitale Welt eintreten.

Wie unterstützen Sie die Unternehmen dabei?

Wir stehen für konkrete, realistische und bezahlbare Schritte auf dem Weg in die
Digitalisierung – gemeinsam mit dem Kunden und individuell zugeschnitten, statt als Standardlösung. Als akuter Problemlöser oder häufig auch in einer langfristigen Partnerschaft bieten wir Innovationsworkshops nach Methoden des Silicon Valley und Prototyping, aber auch die Entwicklung von Soft- und Hardware. Hier konnten wir schon namhafte Player im Bereich «Internet of Things» und eCommerce unterstützen.

Haben Sie hierfür ein Beispiel?

Ein bekannter Schweizer Elektrofahrrad-Hersteller trat an uns heran. Seine Idee war, das eBike mit dem Internet zu verbinden. Wir erarbeiteten ein Konzept und evaluierten die benötigte Hardware. Darüber hinaus entwickelten wir ein System zur Verwaltung von Bikes, Kunden oder APIs, also Programmierschnittstellen. Spannend an diesem Projekt war die Durchgängigkeit zwischen Software und Hardware, ebenso Herausforderungen wie die weltweite Connectivity.

Inwieweit können die eBike-Besitzer davon profitieren?

Sie können nun über ihr Mobiltelefon ihr Velo finden, auf- und abschliessen und auch
– wenn nötig – einen Diebstahlalarm auslösen. Für den Hersteller haben wir ausserdem ein Portal programmiert, mithilfe dessen die Shops und Partner die Velos selbstständig verwalten können.

Wie gelingt es Ihnen, aus Schlagwörtern wie Big Data oder Industrie 4.0 funktionale Prototypen zu machen?

Wir lassen uns durch weltweite Beispiele inspirieren und verwenden Methoden,wie agile und datengetriebene Entwicklung, Scrum oder Lean Startup, um ohne Umwege und gemeinsam mit den (End-)Kunden schnell ans Ziel zu gelangen. Bis das sogenannte Minimum Viable Product,
kurz MVP, auf den Markt kommt, vergehen zwischen zwei und acht Wochen.

So schnell lässt sich ja wohl ein Produkt kaum umsetzen, oder?

Das ist richtig: Ziel ist es, in dieser Zeit eine sehr abgespeckte Version so schnell wie möglich echten Nutzern oder Endkunden zur Verfügung zu stellen und das Produkt kontinuierlich auf Basis des Feedbacks zu verbessern und sukzessive auszubauen. Das spart Unternehmen nicht nur Zeit und Geld, sondern sorgt auch frühzeitig für eine Kurskorrektur.

Was heisst das konkret?

Nehmen wir das Beispiel eCommerce: Einen Shop an sich kann man heutzutage recht schnell aufsetzen. Grosse Herausforderungen sind jedoch die Produktdaten und die Anbindung möglicher Umsysteme oder Lieferanten. Nach unserem Vorgehen stellt man den Shop schnellstmöglich den Endkunden zur Verfügung.
Basierend auf deren Feedback, echten Kundendaten sowie den im Live-Betrieb gesammelten Erfahrungen erweitert man das System Stück für Stück um die wirklich notwendigen Funktionen.

Haben Sie noch einen Tipp für Unternehmen, die zögern sich zu digitalisieren?

Viele KMU haben noch Nachholbedarf und merken selbst, dass sie etwas im Bereich Digitalisierung tun sollten. Der grösste Fehler ist, nichts zu tun. Denn dann wird ein anderer den Wettbewerbsvorteil für sich nutzen. Daher raten wir, heute anzufangen und sich einen kompetenten und erfahrenen Partner für die digitale Transformation zu suchen.
Und der Start muss nicht perfekt sein: Mit einer agilen Entwicklung lässt sich jeder Schritt korrigieren und neu priorisieren.

Im Interview

Ramun Hofmann
CEO und Managing Partner 89grad GmbH
T: +41 (0)31 511 85 89 
E: info@89grad.ch

www.89grad.ch