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Unternehmensbeitrag

Virtual Reality stösst in Architekturbüros vor

Von Joel Carter, Héctor Alamar Tamarit und Andreas Jöhri, Itten+Brechbühl AG · 2017

Virtual Reality macht Gebäude lange vor Baubeginn erleb- und begehbar.

Der BIM-Hype hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht, da holt der nächste Megatrend die Architekturwelt ein: Virtual Reality, kurz VR.

IttenBrechbühl mit BIM-Award ausgezeichnet

IttenBrechbühl wurde 2016 der Arc Award BIM Innovation and Performance verliehen. Den Ausschlag gab der kreative Einsatz von BIM beim Hochpräzisionsprojekt SwissFEL, einer Grossforschungsanlage für das Paul Scherrer Institut in Würenlingen.
www.ittenbrechbuehl.ch/swissfel

Bis vor Kurzem noch in den Sphären der Animationsfilm- oder Games-Industrie verortet, drängt VR in die reale Arbeitswelt vor – auch in die Architekturbüros. IttenBrechbühl Architekten und Generalplaner setzen VR im Planungsprozess ein. Damit die Kunden ihre Projekte besser beurteilen können, erhalten sie zum Beispiel einfache VR-Brillen, sogenannte Cardboardboxes, die ein einfaches Raumerlebnis vermitteln. Bewegen die Träger den Kopf, so folgt die Darstellung des Raums ihrem Blick und stellt ihn ausgehend von einem fixen Standort dar. Farbkonzepte, Materialisierung und Möblierung können detailliert abgebildet werden.

Raumerlebnis statt Pläne lesen

Der Vorteil liegt auf der Hand: Virtual Reality macht einen Raum erlebbar, der erst Monate später physisch gebaut wird. «Für Leute, die nicht gewohnt sind, Pläne zu lesen, ist das enorm hilfreich», lobt ein Kunde die neue Technologie. Virtual Reality wird die Arbeit der Architekten für immer verändern, davon sind auch Héctor Alamar Tamarit und Joel Carter, VR-Spezialisten bei IttenBrechbühl, überzeugt. «Wir kratzen gerade mal an der Oberfläche von dem, was mit VR möglich ist, und die Hardware entwickelt sich rasant weiter», ergänzt Carter. Dabei sind Cardboardboxes aktuell das Simpelste, was VR zu bieten hat.

Technologie entwickelt sich rasant

Rundgänge durch virtuelle Räume auf Displays aller Art sind ebenfalls Standard. Im Unterschied zur Cardboardbox verlässt der Betrachter hier seinen fixen Standort und navigiert frei von Raum zu Raum. IttenBrechbühl hat diese Technologie erstmals in einem Innenausbauprojekt eingesetzt. «Die virtuelle Realität erspart unnötige Planungsschlaufen, weil schon früh offene Fragen sicher geklärt werden können», erläutert Alamar Tamarit. Das spektakulärste Erlebnis bieten jedoch VR-Brillen wie diejenige von HTC oder Oculus. Sie bauen einen Raum eins zu eins um den Träger herum auf. Er kann im Raum umher gehen und erlebt ihn in seinen «realen» Dimensionen. Diese Technologie setzte IttenBrechbühl zum Beispiel ein, um Operationssäle des Universitätsspitals in Lausanne noch vor der Grundsteinlegung begeh- und erlebbar zu machen. Noch eine weitere Technologie dürfte die Architekturbüros in Zukunft beschäftigen: Augmented Reality oder AR. Im Gegensatz zu VR baut AR auf eine «nicht abgeschottete» Brille auf, welche die reale Welt zeigt, sie aber mit Zusatzinformationen «überblendet». Zum Beispiel können in einer leeren Wohnung virtuelle Möbel platziert werden. Auch hier setzt der Architekt die realitätsnahe Visualisierung als Entscheidungshilfe für den Kunden ein.

Virtual Reality und BIM

Und was hat VR mit Building Information Modeling (BIM) zu tun? Sowohl BIM als auch VR bauen auf den 3D-Gebäudedaten auf. BIM vereinfacht die Kommunikation aller Beteiligten in der Projektierung und Realisierung. Virtual Reality erzeugt ein erlebbares Abbild des Gebäudes. Augmented Reality ergänzt die reale Sicht um virtuelle Elemente. IttenBrechbühl geht davon aus, dass diese Methoden in Zukunft verschmelzen werden. Faszinierende neue Technologien, mit denen sich IttenBrechbühl an vorderster Front beschäftigt.

Zu den Autoren

Joel Carter
Architekt und Projektleiter

Héctor Alamar Tamarit
Architekt

Andreas Jöhri
Partner, Gesamtverantwortung BIM/VR

Itten+Brechbühl AG
T: +41 (0)31 340 81 11

http://www.ittenbrechbuehl.ch

Architekten und Generalplaner seit 1922. Wir sind Generalisten und Spezialisten für komplexe Projekte – vom Entwurf bis zur Schlüsselübergabe.