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Institutsbeitrag

Innovation – Der Schlüssel zum Erfolg

2016

Ohne Training geht es auch im Produkt- und Innovations-management nicht.

Unsere Skifahrerinnen und Tennisspieler geniessen einen riesigen Beachtungsgrad.
Schön. Aber wichtig für uns ist ein anderer Spitzenplatz: Wir sind Innovationsweltmeister.
Das nützt uns allen.

Die Innovationstätigkeit ist die Grundlage für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. In der Praxis heisst dies: Trotz hohem Frankenkurs kaufen ausländische Kunden unsere Produkte und Dienstleistungen. Sie tun dies wohlüberlegt. Denn mit innovativen Maschinen können sie ihrerseits wieder Spitzenprodukte herstellen. Unsere innovativen Produkte zahlen sich letztlich für die Kunden aus. Für uns bedeutet das, dass wir eine hohe Wertschöpfung haben und damit im Vergleich zum Ausland hohe Löhne bezahlen können. Innovation macht uns wohlhabend.
Der Erfolg unserer Wirtschaft beruht auf Infrastruktur und Bildung, auf Arbeitskultur und wirtschaftspolitischer Stabilität sowie auf dem Wettbewerb im Inneren um die besten Produkte und die fähigsten Arbeitskräfte. Anders ausgedrückt: Es sind die typischen Schweizer Eigenheiten, welche die Basis für den Erfolg bilden. Dazu gehören politische Stabilität, private Initiative, Wettbewerb und Kooperation mit nationalen und ausländischen Partnern.

Martin Günther bringt bei Andermatt Biocontrol die Innovationen in den Markt

Die Innovationstätigkeit ist in Gefahr

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass durch den Schwund der Margen die Innovationstätigkeit der Unternehmen bedroht ist. Vor allem die kleinen Unternehmen, also unsere Innovationssprinter, müssen schmerzhafte Abstriche an ihren Innovationsbudgets vornehmen. Das wird sich langfristig auswirken. Nicht ohne Grund hat der Bundesrat 61 Millionen Franken zur Innovationsförderung (KTI-Projekte) bereitgestellt. Auch andere Institutionen müssen den Ernst der Situation begreifen und handeln. Unser Bildungssystem ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Innovationsfähigkeit. Hier müssen und können die Universitäten, Fachhochschulen und die weiteren Bildungsträger ihr Engagement verstärken.
Ein Unternehmen steht zwischen zwei Märkten: dem Absatzmarkt und dem Beschaffungsmarkt. Im Beschaffungsmarkt stehen die Schweizer Firmen miteinander und gegeneinander im Wettbewerb um die besten Ressourcen - und die klügsten Köpfe. Ein offener und freier Markt hilft dabei, dass die Ressource Mensch und das Know-how optimal genutzt werden. Es darf nicht dazu kommen, dass gewisse Unternehmen keine Ressourcen in den Know-how-Topf werfen. Wer nur nimmt und nichts gibt, ist ein Schmarotzer. So müssen auch kleinere Unternehmen Geld und vor allem Zeit zur Verbesserung der Qualifikation zur Verfügung stellen.

Top-Universitäten allein genügen nicht

Die Schweiz hat - was viele nicht wissen - die höchste Pro-Kopf-Dichte an Top 500 Universitäten der Welt. Wenn von Spitzeninstitutionen die Rede ist, so werden die ETH Zürich, die EPUL in Lausanne und die Universitäten Zürich, Basel und auch Bern genannt. Zu Recht. Denn in verschiedenen Bereichen können sie mit Spitzenuniversitäten in den USA und in Europa problemlos mithalten. Wichtig ist, dass die Mittel kontinuierlich fliessen. Entsprechend werden Forscher aus der ganzen Welt angezogen, die wiederum Innovationen schaffen.
Aber auch andere Institutionen machen sich verdient für die Qualität der Schweizer Volkswirtschaft. Es sind die kleineren Universitäten, die Fachhochschulen und die höheren Fachschulen. Und überall schlummert noch Potenzial - vor allem in der Bildungsqualität, der Aktualität der Bildungsinhalte und der Kooperation der Institutionen untereinander. Viele kluge Köpfe werden oft erst im Laufe ihrer Berufskarriere entdeckt. Hier muss das Angebot für die Spitzenkräfte und die breite Masse der Fachleute im Bildungs- und Weiterbildungsbereich grosszügig ausgebaut werden. Dies würde auch dazu führen, die viel gerühmte, aber leider zu oft nur verbal unterstützte duale Ausbildung attraktiver zu machen. Die Universitäten und die Fachhochschulen gehören allen. Und sie bieten allen einen Nutzen.

Zu den Autoren

Prof. Dr. Harley Krohmer
Institutsdirektor Institut für Marketing und Unternehmensführung der Universität Bern

Prof. Robert Hasenböhler
Leiter Weiterbildung IMU Marketing

Universität Bern
Institut für Marketing und Unternehmensführung

T: +41 (0)79 301 78 94

www.imu-weiterbildung.ch