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Gastbeitrag

Export und Logistik –Switzerland Goes International

Von Roland M. Rupp - Geschäftsstelle SKV · 2016

Schweizer Firmen expandieren nicht nur ins Nachbarland, sondern auch Dubai, China und Afrika stehen ganz hoch im Kurs.

Rund ein Jahr (am 15. 1. 2015) nach Aufgabe des Mindestkurses kann ein erstes Resümee gezogen werden und dieses fällt gar nicht so schlecht aus. Natürlich mussten wir in den letzten zwölf Monaten zahlreiche Schlagzeilen verkraften bezüglich des Stellenabbaus in der Schweiz. Das jüngste Beispiel ist hier der bekannte Liftbauer Schindler mit Sitz in Ebikon, welcher in den kommenden zwei Jahren rund 120 Arbeitsstellen abbauen wird. Viele Firmen haben aufgrund des Frankenschocks die Kosten - unter anderem durch den Abbau von Jobs - gesenkt, was einen Stellenabbau zur Folge hatte. Davidoff, SIA, Orell Füessli, SBB, Kuoni und Tetra Pack sind hier nur einige der vielen Betriebe, welche dies bekannt gaben. Aber genug der negativen, allzu bekannten Schlagzeilen. Denn es gibt auch Positives zu vermelden. Mit 40'829 Neugründungen im Jahr 2015 waren es nur gerade zwei Prozent weniger Startups als 2014 und gerade mal 4'388 Betriebe mussten Konkurs anmelden. Es scheint, als hätten die Schweizer KMU den Frankenschock und die aktuelle wirtschaftliche Lage etwas verdaut. Sie schauen nun in die Zukunft und haben nach längerer Lethargie endlich wieder einmal den Mut gefasst, aktiv zu werden und zu agieren anstatt wie in den vergangenen drei Jahren immer nur zu reagieren. Sehr positiv ist dabei, dass nicht die Verlagerung der Arbeitsplätze ins Ausland im Vordergrund steht, sondern die Erweiterung der Verkaufsaktivitäten und die Erschliessung neuer Vertriebsregionen. Die Internationalisierung der Firmen, also der Aufbau neuer Absatzkanäle im Ausland, hat in den ersten drei Monaten des neuen Jahres stark zugenommen. Nicht nur unsere direkten Nachbarländer Italien, Deutschland, Österreich und Frankreich stehen dabei ganz vorne auf der Liste neuer Absatzländer, sondern auch die Vereinigten Arabischen Emirate, China und Afrika sind Ziele von Anfragen Schweizer KMU beim SKV. Dies stimmt uns sehr zuversichtlich für die Zukunft der Schweizer Wirtschaft, einem leichten Wirtschaftsaufschwung, und dem Ende der Lethargie. Denn Schweizer Firmen sind bekannt für Ihre Innovation - und dies sollten sie allen zeigen.

Der Schweizerische KMU Verband

Als anerkannter Wirtschaftsverband vertritt der Schweizerische KMU Verband die Anliegen von kleinen und mittleren Betrieben, setzt sich für bestmögliche Rahmenbedingungen ein und stärkt mit gezielten Leistungen die Wettbewerbsfähigkeit der Mitglieder.

Zum Autor:

Roland M. Rupp
Leiter der Geschäftsstelle SKV