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Unternehmensbeitrag/Interview

«Die digitale Transformation erfordert eine integrale Sichtweise»

Von Hanspeter Jakob und Martin Gerber, crossmind inc. · 2017

Das Team (v. l. n. r.): Martin Gerber, Michael Arm, Hanspeter Jakob, Matthias Schnyder, Thomas Molitor

crossmind inc. ist kompetenter Partner bei der Um- und Neugestaltung von Geschäftsmodellen und Geschäftsprozessen. Was das in Bezug auf den digitalen Wandel bedeutet, erklären Hanspeter Jakob und Martin Gerber.

Ist die Schweiz gewappnet für die digitale Transformation?

Jakob: Es gibt Faktoren bezüglich derer die Schweiz tendenziell gut aufgestellt ist, an anderen Stellen bestehen Defizite. Zum Beispiel ist es für Firmen in der Schweiz relativ einfach,
an Kapital zu kommen. Unter dem Strich also eine gute Voraussetzung, um Innovation zu tätigen und den «Digitalen Wandel» einzuleiten.
Gerber: Andererseits beruht der Erfolg vieler KMU auf der Basis alter Strukturen, die sich in der Vergangenheit sehr gut bewährt haben. Das wiederum ist aber oftmals auch ein Grund,
warum viele KMU sich bislang nicht oder nicht ausreichend mit dem Thema «Digitaler Wandel» auseinandersetzten. Ein weiterer hemmender Faktor ist die Politik, die erst spät die notwendigen Rahmenbedingungen für Innovationstreiber schafft.

Was müssen Unternehmen im Zuge der Digitalisierung beachten?

Jakob: Klassische Strategiemodelle sind natürlich nicht von heute auf morgen wegzudenken oder ungültig. Nur haben wir heute ganz andere Zeithorizonte, Intervallzyklen und Möglichkeiten der Informatik, als zu dem Zeitpunkt, zu dem die Modelle entwickelt worden sind.
Das muss berücksichtigt werden.
Gerber: Wichtig zudem ist der Aspekt der Durchgängigkeit von der Geschäfts-,
über die Applikations- bis hin zur Datenarchitektur, sodass man weiss, in welche Business Capabilities man effektiv Geld investieren will und kann.

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Wir beraten und unterstützen Sie bei der Realisierung Ihrer Vorhaben, im strategischen IT Management, der Digitalisierung Ihres Unternehmens sowie in der Revolutionierung Ihres Geschäftsmodells.

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Und wie sieht es bei der Gestaltung und Veränderung der IT-Organisation aus?

Jakob: Es gibt immer noch IT-Organisationen, die ihren Fokus nicht vollumfänglich auf die Wertgenerierung des Business legen.
Zwar schauen die meisten, wie sie die internen Prozesse und Strukturen optimieren und effizienter gestalten können – zum Beispiel indem sie Services aus der Cloud beziehen –, doch die Fragen nach dem Mehrwert für Produkte, das Business oder die gesamte Firma werden oft nicht vollumfänglich geklärt.

Und woran hapert es, dass viele Unternehmen bei der Digitalisierung scheitern?

Gerber: Vielfach ist es so, dass keine klare Vision vorhanden ist, wohin sich das Unternehmen entwickeln will, obwohl die Transition bereits initialisiert worden ist. Zudem fehlt es bei der Operationalisierung gelegentlich an Leadership, oder es ist keine Governance vorhanden, die festlegt, wer wann was zu entscheiden hat. Dabei erfordert der Transformationsprozess bekanntlich eine ganze Reihe an elementaren Entscheidungen.

Wie begleitet crossmind seine Kunden beim Wandel durch Digitalisierung?

Jakob: Wir verfügen über ein breites, integrales Methodenset und wenden dieses zielgerichtet und individuell an. Der Einstieg kann in der IT erfolgen – muss er aber nicht. Immer öfter beschreiten wir den Weg «Top-down» zusammen mit dem Business. Die klassische Fragestellung ist in diesem Fall, wie das Business innoviert, optimiert, effizienter gestaltet, weiter vorangetrieben oder hinsichtlich Digitalisierung verändert werden kann. Das sind die Fragen unserer Kunden,
zu denen wir massgeschneiderte Unterstützung und Umsetzungsbegleitung anbieten.
Gerber: Ausschlaggebend für den gemeinsamen Weg ist nicht der Einstiegspunkt,
sondern der Stand des Unternehmens – also die eigenen Stärken und Schwächen.
Ausserdem müssen die technischen, ökonomischen, organisatorischen, politischen und kulturellen Trends der Umwelt berücksichtigt werden. Nur so, mittels integraler Sicht auf das Unternehmen und die Umwelt, kann der Wandel, der letztendlich ein Change bedeutet, erfolgreich durchgeführt und nutzenbringende Massnahmen initiiert werden.

Was macht am Ende den Erfolg aus?

Gerber: Massgebend für den Erfolg der Digitalisierung ist letztlich das Produkt, das auf den Markt kommt, und dessen Akzeptanz beim Endkunden. Es ist somit wichtig, dass alle Stakeholder in den Digitalisierungsprozess integriert werden.
Jakob: Entscheidend für den Erfolg ist auch, dass sich Unternehmen grundsätzlich mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Dabei sollen sie mit geeigneten Geschäftsmodellen und innovativen Services einen Mehrwert erfahren und den Fortbestand ihrer Unternehmung sichern. Genau dabei helfen wir unseren Kunden – wir sind in der Lage den Change in jeder Phase zu begleiten und auch die Innovation über den gesamten Lifecycle hinweg zu unterstützen.

Im Interview

Hanspeter Jakob und Martin Gerber
Senior Consultants, Partner
crossmind inc.